Eine 1.094 Kilometer lange Reise entlang der Elbe – von der Quelle im tschechischen Riesengebirge bis zur Mündung in die Nordsee bei Cuxhaven – verspricht der Dokumentarfilm von Timo Großpietsch, der nach „Stadt“ (2015) und „Land“ (2021) nun die durch ihre Titel verspielt anmutende Trilogie komplettiert. Fluss überzeugt weniger durch die (mitunter aber beeindruckend ästhetischen) Bilder als vielmehr als Assoziationskino, das 1.094 Kilometer lang darum ringt und bezeichnenderweise oft daran scheitert, Natürlichkeit zu finden.